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Neujahrsempfang vom Landrat des Burgenlandkreises Götz Ulrich am 09.01.2015 in der Rotkäppchen-Mumm-Sektkellerei Freyburg

Rund 900 Gäste waren geladen, darunter Vertreter aus Politik (unter anderem der Ministerpräsiden von Sachsen-Anhalt Dr. Rainer Haseloff) und Wirtschaft aber auch Mitglieder aus verschiedenen Selbsthilfegruppen unseres Landkreises. Auch von unseren Selbsthilfegruppen Weißenfels und Zeitz waren 4 Mitglieder (Günther Holluba, Andreas Peter, Petra Reigber und Ivonne Rammel) zu diesem Empfang eingeladen worden.

Für unseren Landrat war es selber der erste Neujahrsempfang, welchen er selber zu verantworten hat, denn er ist ja erst im letzten Jahr zum Landrat gewählt worden. Die Frage „Ob er denn an diesem Neujahrsempfang, der ja nun bereits zum 14. Mal stattfand, festhalten wolle“ hat er aus tiefstem Herzen mit „Ja“ beantwortet, ist es doch für ihn eine sehr schöne Möglichkeit, auch mal „Danke!“ zu sagen und auch weil er wusste, dass viele Unterstützer und auch Helfer bereitstanden, um den Empfang wieder zum wichtigen gesellschaftlichen Ereignis im Süden Sachsen-Anhaltes werden zu lassen. Zum guten Gelingen trugen so z.B. nicht nur die Musikschule Burgenlandkreis sondern vor allem zahlreiche Unternehmen der Region mit ihren Produkten und Dienstleistungen bei.

Dass dieser Empfang ein wichtiges gesellschaftliches Ereignis ist, erkannten selbst wir daran, dass zahlreiche Vertreter unserer Landesregierung anwesend waren, unter anderem unser Ministerpräsident Dr. Rainer Haseloff, welcher dann in seinem Grusswort auch die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region zu würdigen wusste. Außerdem waren auch verschiedene Oberbürgermeister und Landräte aus benachbarten und befreundeten Landkreisen und unser „alter“ Landrat Harri Reiche anwesend.

Götz Ulrich will den jährlichen Neujahrsempfang in Zukunft dafür nutzen, um ein soziales oder kulturelles Thema für das kommende Jahr in den Vordergrund zu stellen. In diesem Jahr war der Empfang unserer Arbeit in den Selbsthilfegruppen gewidmet. Er rief in seiner Rede auf, den 96 Selbsthilfegruppen unseres Landkreises auch finanziell tatkräftig unter die Arme zu greifen und dafür möchten wir uns ganz herzlich bei ihm bedanken. Ist es doch für unsere Arbeit jedes Jahr auf Neue eine große Herausforderung, die benötigten Gelder für unsere Therapien und andere Gruppenangeboten zu „organisieren“. Und da die Mittel von den Krankenkassen (beispielsweise) immer spärlicher fließen, wird diese Aufgabe für uns auch immer schwieriger.

Um unsere Arbeit und unsere Selbsthilfeorganisation, die DVMB, vorzustellen, waren unsere Gruppensprecher Andreas Peter (Gruppe Weißenfels) und Günther Holluba (Gruppe Zeitz) gebeten worden, ein paar Worte zu sagen. Dies übernahm – ohne lange zu überlegen – Günther Holluba. Doch eine Rede von 2 Minuten auszuarbeiten, fiel ihm – wie er selbst sagte – sehr schwer. Gibt es doch so vieles, was man über unseren gemeinsamen Freund – den Herrn Bechterew – sagen und erzählen kann. Aber auch unsere ehrenamtliche Arbeit sollte ja nicht zu kurz kommen. Günther hat es geschafft, das ganze auf den Punkt zu bringen und in mehreren Gesprächen am ganzen Abend wurde uns mehrfach bestätigt, dass seine Rede die prägnanteste war! Na Hut ab, ich hätte das nie hinbekommen. Ich hätte mich schon nicht freiwillig auf die Bühne gestellt…

Aber unser Landrat hat in diesem Jahr noch viel mehr geplant: Erarbeitung einer Schulentwicklungsplanung, die Anerkennung des Naumburger Doms zum Welterbe usw. Da hat er sich ganz schön viel vorgenommen. Aber ich denke, wenn er immer so viele Unterstützer – wie an diesem Abend – hat, wird im sicher vieles davon auch gelingen, wenn auch nicht alles gleich auf einmal!

Während des Empfangs wurde übrigen zum dritten Mal der Unternehmerpreis des Burgenlandkreises verliehen. Mit dem Preis werden neben der wirtschaftlichen Leistung eines Betriebes aus der Saale-Unstrut-Elster-Region auch dessen soziales Engagement gewürdigt. In diesem Jahr wurden Ursula und Wolfgang Dietrich, die Inhaber des Familienunternehmens Argenta Weißenfels, geehrt. In den letzten zehn Jahren haben sie rund 14 Millionen Euro in die Schokoladenfabrik investiert; jährlich gelangen acht Millionen Schokoladentafeln und Pralinenschachteln mit dem Weißenfelser Logo in den Verkauf. Wer hätte gedacht, dass diese doch so unscheinbare Schokoladenfabrik so einen Weltruf hat? Ich bisher nicht. So kann man sich täuschen! Gratulation an die Inhaber und auch an die Mitarbeiter des Unternehmens, denn auch sie tragen zum Erfolg eines Unternehmens bei.

Alles in allem war es ein sehr gelungener Abend, der nicht nur durch die tänzerischen und musikalischen Darbietungen der Musikschule Burgenlandkreis abgerundet wurde. Ich würde mich sehr freuen, irgendwann mal wieder teilnehmen zu dürfen.

Text: Ivonne Rammel

 
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