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Es gibt noch einiges Schöne in Zeitz zu entdecken!

Am Sonnabend, den 27.03.2010 trafen sich 10 Mitglieder einschließlich Ehepartner sowie 5 Fördermitglieder der Selbsthilfegruppe „Morbus Bechterew“ Zeitz zu einer geselligen Jahreshauptversammlung. Anwesend war auch eine Vertreterin des Landesverbandes.

Grund für unser Zusammentreffen in dieser Zusammensetzung war das 7jährige Bestehen unserer Gruppe, welche sich am 31.03.2003 in der Kontaktstelle des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes am Kalktor in Zeitz gründete.

Seit dieser Zeit wird ein reges Gruppenleben in Form von Beratung, Begegnung und Bewegung praktiziert. Unsere wöchentlichen sportlichen Aktivitäten in Form von Funktionstraining und Vorträge z. B. von Apothekern, Bowlingabende, Besuch der Radontherme in Bad Schlema, Weihnachtsmarkt in Schneeberg (um nur einiges zu nennen) gehören zu unseren wesentlichen Veranstaltungen.

Natürlich nehmen wir auch an den Info- und Fortbildungsveranstaltungen des Landesverbandes teil.

Zu unseren monatlichen Zusammenkünften treffen wir uns in der Kontaktstelle am Kalktor, wo die Mitarbeiterinnen dieser Einrichtung stets für einen angenehmen Aufenthalt sorgen.

In den 7 Jahren unseres Bestehens haben wir inzwischen schon verschiedene Lokalitäten der Stadt sowie der ländlichen Region kennen gelernt.

Diesmal hatten wir uns für einen besonderen Aufenthaltsort entschieden: Wer kennt das Hotel & Restaurant Maximilian in der Braustraße von Zeitz?

Ein sehr schönes Ambiente in dem neu gestalteten Restaurant sowie kulinarische Leckerbissen, eine sehr nette und aufmerksame Bedienung trugen zum Wohlbefinden aller Anwesenden bei. Vom Chef des Hauses wurden wir dann sogar über einige Details des Umbaus sowie der Neugestaltung der 25 Hotelzimmer des ehemaligen „Paulaner“ informiert und es wurde uns ein Rundgang durchs Haus mit Besichtigung einiger Hotelzimmer gestattet. Dabei stellten wir aber auch fest, dass noch einiges an Arbeit vor den Besitzern liegt. Aber am Ende wird es dann sogar einige behindertengerechte Zimmer geben! Alle Anwesenden waren von der schönen, gemütlichen Atmosphäre beeindruckt.

Alles in Allem war dieser Abend wieder ein Stück Gruppenarbeit in geselliger Form.

Wir Mitglieder haben alle ein heimtückisches Leiden, welches uns im täglichen Leben oftmals sehr beeinträchtigt. Deshalb stellen wir uns aktiv dieser Krankheit, versuchen uns gegenseitig aufzubauen und sind bemüht, trotz immer wiederauftretender Probleme, das tägliche Leben zu meistern und lebenswerter zu gestalten.

Inge Zacharias

Nordic-Walking nach Röden am 30. Juli 2010

Tja, genau wie im letzten Jahr ging es auch in dieses Mal morgens mit richtig tollen Regengüssen los. Schei…Hoffentlich, ändert sich das noch! Aber bis zum Nachmittag waren es ja immerhin noch ein paar Stunden und der Wetterdienst hat ja besseres Wetter fürs Wochenende vorhergesagt!!

Und als ich dann um 15:45 Uhr in Zeitz am Bahnhof ankam und in meinen kleinen Peugeot stieg, schien schon so richtig schön die Sonne und es sah nach einemwundervollen Nachmittag aus. Naja, wenn Engel wandern gehen (*grins*).

Wir trafen uns wie im letzten Jahr am Sportplatz in Rasberg. Wir schnappten unsere Walking-Stöcke, schlossen unsere Autos ab und los gings ins Gasthaus „Zum Kuhstall” nach Röden immer der Nase nach durch Wald, Wiese, Felder. Die zahlreichen Kühe beobachteten uns und wir feststellen sollten, liebte auch das ein oder andere Tier die Freiheit. Wir liefen in einem eher gemächlicheren Tempo, damit wir beieinander blieben und hatten schon auf dem Hinweg eine ganze Menge Spaß. Es gab viel zu erzählen und zu lachen. Der Weg war aufgrund des vorher so miesen Wetters an manchen Stellen ein wenig nass und rutschig und wir mussten richtig aufpassen, dass wir nicht auf die Nasen fielen.

Endlich angekommen freuten wir uns schon so richtig aufs knusprig gebratene Spanferkel vom Spieß. Leider mussten wir feststellen, dass es noch nicht ganz an der Zeit zum Speisen war. Aber das hat unsere gute Laune nicht geschmälert. Wir saßen diesmal sogar draußen und ließen uns die Sonne ins Gesicht scheinen und sahen dem Spanschwein beim Brutzeln zu. Dazu gab es ein kühles Getränk und wir stellen fest, dass es so bleiben konnte.

Als endlich die Spansau fertig war, bildete sich ganz schnell eine riesige Schlange; jeder wollte der Erste sein! Und wir wussten schon, warum wir uns ganz schnell angestellt haben. Schließlich hatten wir schon im letzten Jahr festgestellt, wie überaus lecker diese Speise ist.

Natürlich gab es auch für die ganz Hungrigen unter uns einen Nachschlag, aber die meisten saßen schon nach der ersten Portion rum und konnten sich nicht mehr wirklich bewegen. Nur gut, dass wir uns dann Richtung Heimat per Pedes in Bewegung setzen mussten. Da konnten wir so manches Gramm wieder abtrainieren!!

Auf dem Heimweg stellte sich uns eine der Kühe in den Weg und wollte am liebsten mit uns weiter laufen. Naja, so ging das ja nicht! Man würde uns ja eventuell der Entführung beschuldigen! Also wurde das liebreizende Tierchen wieder auf seine angestammte Weide zurück geführt und dann trollten wir uns weiter durch den Wald Richtung Rasberg. Auf dem Parkplatz an unseren Autos haben wir dann zum Abschluss noch ein schönes Gruppenfoto geschossen und uns dann voneinander verabschiedet. Und wir haben festgestellt, dass diese Veranstaltung wohl nun zu so einer Art Tradition der Gruppe Zeitz wird.

Text: Ivonne Rammel

8. Aktionstag zur Selbsthilfe am 7. August 2010

Dieses Jahr fand der Aktionstag erst am 7. August statt und unsere Selbsthilfekontaktstelle hatte in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Zeitz wieder alle Selbsthilfegruppen aus Zeitz und Umgebung dazu in die Klinkerhallen nach Zeitz unter dem Motto "Das eigene Gelenk ist das Beste" eingeladen.

Deshalb freuten wir uns sehr, dass Herr Dr. Andreas Pflug, Ärztlicher Direktor am Georgius-Agricola-Klinikum Zeitz und Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie einen Vortrag hielt mit der Fragestellung "Wenn die Gelenke schmerzen, was dann?" Dabei ging es hauptsächlich um den Einsatz künstlicher Gelenke. Das betrifft ja doch den ein oder anderen von uns und allein schon daher war dieser Tagesordnungspunkt sehr interessant und aufschlussreich.

Unsere Physiotherapeutin Monika Richter gab uns dann mal wieder den Rat „Trainieren statt resignieren - Schmerzen lindern, Beweglichkeit erhöhen". Dies tun ja viele von uns in den wöchentlichen Gymnastikstunden, sei es im Wasser oder an Land. Für die Bechterewler gehört das zum täglichen Alltag dazu.

Während der ganzen Zeit konnten wir uns über die verschiedenen Selbsthilfegruppen informieren. Schön war, dass in diesem Jahr auch die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt und die Hospizbewegung Burgenlandkreis e. V. anwesend waren und über ihre Angebote informierten.

Der Nachmittag klang mit einem kleinen Ausschnitt aus dem Programm der „Laienspieler“ aus Kayna aus. Sie führten uns leider nur einen klitzekleinen Teil ihres neuen Stückes „Die grauen Männchen vom Würchwitzer Rittergut“ auf und machten uns neugierig auf mehr!!Premiere ist aber erst am 12.09.2010 in der Blumenmühle Würchwitz. Vielleicht sieht man sich ja da wieder!!

Wir danken der Selbsthilfekontaktstelle Burgenlandkreis unter Leitung von Monika Küßner und der Zeitzer Gleichstellungsbeauftragten Dorothea Götschenberg für den wieder gelungenen Aktionstag und hoffen weiterhin auf gute Zusammenarbeit.

Ivonne Rammel

 
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