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Eine Jahresabschlussveranstaltung besonderer Art

Zwar sind schon einige Wochen vergangen seit unserer „Schnupperkur“ in Jachymóv, aber vergessen haben wir die erlebnisreichen Tage nicht.

Auf unserer Anreise, die mit Privatautos erfolgte, konnten wir uns schon kurz vor unserem Reiseziel an tiefverschneiten Bäumen links und recht der Straße erfreuen. In dem Kurort allerdings war von der weißen märchenhaften Pracht nicht mehr viel zu sehen. Entschädigt wurden wir aber durch unsere Unterkunft, die Verpflegung und die therapeutischen Prozeduren, so heißen die Kuranwendungen. Zwei dieser Prozeduren erhielten wir jeden Tag, und zwar Gymnastik, Aquagymnastik, Teilmassage und einen Aufenthalt in der Salzhöhle. Dieser Aufenthalt war ein besonderes Erlebnis für uns alle.

Bei Temperaturen von 20° bis 23° Celsius wird die Luft mit Mineralien angereichert, mit Jod, Kalium, Natrium, Kalzium, Magnesium, Selen, Brom und vielen anderen Spurenelementen, die unser Organismus dringend braucht, um richtig zu funktionieren. Dadurch entsteht ein einzigartiges, sich durch bakteriologische Reinheit auszeichnendes Mikroklima. Eine Anwendung in dieser Höhle mit dem Salz vom Toten Meer kommt einem 2 bis 3tägigen Aufenthalt am Meer gleich. Der Kurpatient liegt auf einer Liege, atmet diese reine Luft ein, lauscht der leisen Musik und kann bei der dezenten Beleuchtung vollkommen entspannen.

Untergebracht waren wir in 2 Kurhotels, dem Curie-Praha-Elektra-Hotel , gelegen im Zentrum Jachymovs, und im Akademik Békounek, gelegen hoch über dem Tal. Im Letzteren haben wir uns jeden Abend getroffen, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen, denn die Gemeinsamkeit spielt bei unserer Bechterewgruppe eine ganz große Rolle. Das beweist auch unser Kegelnachmittag am Samstag. Dieser war zwar nicht geplant, aber das Wetter war so schlecht, dass unsere Betreuerin, Frau Fiedlerova, einen solchen organisierte. Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht mit kegeln konnte, feuerte die anderem an oder genoss bei einem Bierchen das Beisammensein. 3 Neunen wurden an diesem Nachmittag geschoben, nur eine von einem Profi. Während wir um gute Ergebnisse kämpften, besorgte Frau Fiedlerova die Preise für die Besten und als Überraschung für alle anderen ein Erinnerungsgeschenk. Dafür und auch für die hervorragende Betreuung bedanken wir uns ganz herzlich.

Die schönen – für manchen auch anstrengenden – Tage in Jachymóv vergessen wir nicht. Genau so wenig wie uns der Nikolaus aus Zeitz nicht vergessen hat. Als wir zum Frühstück kamen, lag für jeden eine liebevolle Überraschung neben der Kaffeetasse.

Die Mitglieder der Bechterewgruppe und ihre Ehepartner bedanken sich bei den Organisatoren dieses schönen Kurzaufenthaltes in dem Kurort Jachymóv, bei Günther Holluba und Inge Zacharias.

Ingrid Berger

 
 
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