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Jahreshauptversammlung

Am 13. April 2007 trafen sich die Mitglieder unserer Selbsthilfegruppe zur turnusmäßigen Jahreshauptversammlung. Auf der Tagesordnung stand die Neuwahl des Gruppenvorstandes. Als Gäste waren der Landesvorstand, die Fördermitglieder und, wie es schon zur Tradition der Gruppe gehört, auch die Familienangehörigen eingeladen.

Im ersten Teil der Versammlung folgte der Jahresbericht des Gruppensprechers, der Finanzbericht des Schatzmeisters und ein besonderer Dank an den Schatzmeister für die geleistete Arbeit.

Die SHG konnte für das zurückliegende Jahr eine besonders positive Bilanz vorweisen, da sie durch das Fördermitglied Dr. Ulf Altmann finanzielle Unterstützung erhielt. Während der Veranstaltung wurde auch weiterhin diese Unterstützung zugesagt. Der Dank der Gruppe gilt auch den Zeitzer Stadtwerken, die uns ebenso in großzügiger Weise finanziell unterstützten. Aber auch an alle Gruppenmitglieder ging der Dank, da sie mit ihrer aktiven Teilnahme die Arbeit des Vorstandes erheblich erleichterten und dadurch das Gruppenleben besonders bereicherten.

Große Freude bekundeten alle Gruppenmitglieder über das Interesse des Landesvorstandes am Gruppenleben der Zeitzer Gruppe durch die Anwesenheit des stellvertretenden Landesvorsitzenden Michael Stamm.

Nach der Rechenschaftslegung folgte die Neuwahl des Gruppenvorstandes. Alter und neuer Gruppensprecher wurde Günther Holluba, Stellvertreter Jan Gentzsch, Schatzmeister Petra Reigber, Protokollant und Chronist Annett Plehn.

Nach dem offiziellen Teil wurde bei einem griechischen Abendessen auch dem leiblichen Wohl in ausreichender Form genüge getan. Als Überraschung bot das griechische Restaurant allen Besuchern zur kulturellen Unterhaltung noch einen Bauchtanz dar.

Auch für das kommende Jahr sind wieder interessante Höhepunkte für die Gruppe und deren Angehörigen geplant. Der Gruppenvorstand ist bemüht durch das Schaffen gemeinsamer Erlebnisse den Zusammenhalt der Gruppe weiter zu festigen und zu stärken, sowie ein abwechslungsreiches Gruppenleben zu gestalten.

Günther Holluba Gruppensprecher

Eine Jahresabschlussveranstaltung besonderer Art

Zwar sind schon einige Wochen vergangen seit unserer „Schnupperkur“ in Jachymóv, aber vergessen haben wir die erlebnisreichen Tage nicht.

Auf unserer Anreise, die mit Privatautos erfolgte, konnten wir uns schon kurz vor unserem Reiseziel an tiefverschneiten Bäumen links und recht der Straße erfreuen. In dem Kurort allerdings war von der weißen märchenhaften Pracht nicht mehr viel zu sehen. Entschädigt wurden wir aber durch unsere Unterkunft, die Verpflegung und die therapeutischen Prozeduren, so heißen die Kuranwendungen. Zwei dieser Prozeduren erhielten wir jeden Tag, und zwar Gymnastik, Aquagymnastik, Teilmassage und einen Aufenthalt in der Salzhöhle. Dieser Aufenthalt war ein besonderes Erlebnis für uns alle.

Bei Temperaturen von 20° bis 23° Celsius wird die Luft mit Mineralien angereichert, mit Jod, Kalium, Natrium, Kalzium, Magnesium, Selen, Brom und vielen anderen Spurenelementen, die unser Organismus dringend braucht, um richtig zu funktionieren. Dadurch entsteht ein einzigartiges, sich durch bakteriologische Reinheit auszeichnendes Mikroklima. Eine Anwendung in dieser Höhle mit dem Salz vom Toten Meer kommt einem 2 bis 3tägigen Aufenthalt am Meer gleich. Der Kurpatient liegt auf einer Liege, atmet diese reine Luft ein, lauscht der leisen Musik und kann bei der dezenten Beleuchtung vollkommen entspannen.

Untergebracht waren wir in 2 Kurhotels, dem Curie-Praha-Elektra-Hotel , gelegen im Zentrum Jachymovs, und im Akademik Békounek, gelegen hoch über dem Tal. Im Letzteren haben wir uns jeden Abend getroffen, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen, denn die Gemeinsamkeit spielt bei unserer Bechterewgruppe eine ganz große Rolle. Das beweist auch unser Kegelnachmittag am Samstag. Dieser war zwar nicht geplant, aber das Wetter war so schlecht, dass unsere Betreuerin, Frau Fiedlerova, einen solchen organisierte. Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht mit kegeln konnte, feuerte die anderem an oder genoss bei einem Bierchen das Beisammensein. 3 Neunen wurden an diesem Nachmittag geschoben, nur eine von einem Profi. Während wir um gute Ergebnisse kämpften, besorgte Frau Fiedlerova die Preise für die Besten und als Überraschung für alle anderen ein Erinnerungsgeschenk. Dafür und auch für die hervorragende Betreuung bedanken wir uns ganz herzlich.

Die schönen – für manchen auch anstrengenden – Tage in Jachymóv vergessen wir nicht. Genau so wenig wie uns der Nikolaus aus Zeitz nicht vergessen hat. Als wir zum Frühstück kamen, lag für jeden eine liebevolle Überraschung neben der Kaffeetasse.

Die Mitglieder der Bechterewgruppe und ihre Ehepartner bedanken sich bei den Organisatoren dieses schönen Kurzaufenthaltes in dem Kurort Jachymóv, bei Günther Holluba und Inge Zacharias.

Ingrid Berger

 
7. Aktionstag zur Selbsthilfe am 16. Mai 2009

Am 16. Mai 2009 fand zum 7. Mal der Tag der Selbsthilfe in Zeitz statt. Eingeladen hatte unsere Selbsthilfekontaktstelle. Das Motto war dieses Jahr "Der Mensch ist so alt wie seine Gefäße". Informationen über Gefäßkrankheiten und Schlaganfälle standen also im Vordergrund. Durch Fachvorträge von Herrn Dr. Klee und Frau Dr. Spring vom Naumburger Klinikum wurde den Teilnehmern die Möglichkeit geboten, sich einen Überblick über das umfassende Thema zu verschaffen. Aber trotzdem waren wie jedes Jahr die verschiedenen Selbsthilfegruppen vertreten. Unter anderem auch die Rheuma-Liga, der Elternkreis für hochbegate Kinder, die Osteoporose-Gruppe und natürlich auch wir von der DVMB. Ich war echt erstaunt, wie viele verschiedene Selbsthilfegruppen es doch allein in Zeitz gibt. Es war sehr interessant und aufschlussreich. Das Rahmenprogramm der Kinder- und Jugendtheatergruppe "Karambolage", des Ensembles KOLORIT und die Modenschau boten auch nebenbei für jeden Geschmack etwas. Wie so oft ging auch dieser Tag viel zu schnell vorbei.

Ivonne Rammel

Nordic Walking zum Spanferkel-Essen nach Röden am 26. Juni 2009

Mist, der Tag dürfte wohl sprichwörtlich ins Wasser fallen. Gleich am frühen Morgen goss es wie aus Gießkannen.

Aber was solls: Es gibt kein schlechtes Wetter!Es gibt nur unpassende Kleidung!!!

Und da wir alle ganz fein lieb waren und unsere Teller leer gegessen haben, hatte das Klärchen dann doch noch Erbarmen und kämpfte sich durch die Wolken durch.Als wir dann an unserem Treffpunkt am Sportplatz in Rasberg ankamen, hatten wir Sonnenschein pur und konnten unsere Jacken getrost in den Autos zurück lassen. Mit den Walking-Stöcken bewaffnet ging es los durch Wald, Wiese, Felder Richtung Röden ins Gasthaus „Zum Kuhstall“. Wir stellten schnell fest, dass wir unterschiedlich starke Läufer waren.

Einige von „rannten“ vorne weg und der Rest trudelte im gemütlichen Walking-Stil hinterher. Wir waren ja nicht unterwegs, um Höchstleistungen zu vollbringen, sondern um Spaß zu haben. Gebraucht haben wir mit ein paar Zwischenstopps für Fotos etwa eine Stunde. Und dann lag auch schon dieser Duft in der Luft, es roch schon nach einem braun-gebrannten Spanferkel. Im Kuhstall angekommen, mussten wir aber zuerst unseren großen Durst stillen und dann kam aber auch gleich der Heißhunger dran. Mmh, war das lecker!!!

Geschnackt wurde natürlich auch wieder viel. Es war ja doch das ein oder andere passiert. Nach ca. 3 Stunden sind wir dann wieder per pedes zurück durch den nun schon dunklen Wald Richtung Rasberg und haben uns dann voneinander verabschiedet. Ich muss sagen, so viel bin ich lange nicht gelaufen!!! Und es hat sogar richtig viel Spaß gemacht. Wir haben sehr viel gelacht und heute habe ich ein ganz klein wenig Muskelkater. Heißt also: Wir müssen das öfter machen!!

Text: Ivonne Rammel

DVMB Sommertagung am 10. Juli 2009 im Dorfgemeinschaftshaus Geußnitz

Der Tag begann viel versprechend: Die Sonne schien schon am frühen Morgen als ich zur Arbeit fuhr.

Den ganzen Vormittag war ich dann auch mit den Gedanken bei unserem Fest. Würden alle kommen? War alles gut vorbereitet worden? Waren die Speisen und Getränke organisiert? Fragen über Fragen schossen mir durch den Kopf. Da ich mich dadurch nicht wirklich konzentrieren konnte, war ich froh als der Arbeitstag vorbei war. Aber bevor ich meinen Rechner so richtig runter gefahren hatte, wurde es draußen plötzlich dunkel und das um ein Uhr mittags. Das konnte doch nun wirklich nicht wahr sein! Jetzt fing es auch noch an zu blitzen und zu donnern. Mann, wir wollten doch grillen! Naja, ich hatte ja noch ein paar Minuten und außerdem ist das Wetter in Halle ja meist ganz anders als bei uns unten in Zeitz und Umgebung. Als ich dann das Bürogebäude verließ, hatte der Regen auch schon aufgehört und ich gelangte trockenen Fußes zum Bahnhof. Nun schnell noch in den Zug springen und hoffen, dass wir keine Verspätung haben würden. Das ging auch alles gut!

Am Heimatbahnhof angekommen, stieg ich in mein kleines Auto und fuhr nun schnell nach Droyßig, um mich frisch zu machen und um meinen Mann und meine Tochter abzuholen. Vor allem aber musste ich ja noch die bestellten Salate bei meiner Bekannten einsammeln. Mein Mann hatte schon den Hänger für die Getränke angehängt und wartete bereits. Gemeinsam starteten wir: Er zum Kühllager der Getränke, ich zu meiner Bekannten und dann endlich Richtung Geußnitz ins Dorfgemeinschaftshaus. Aber erst musste noch unser Günter samt Frau abgeholt werden, denn er hatte das ja mal wieder alles in der Hand und vor allem hatte er die Steaks und Roster in der Kühlung.

Nachdem wir die beiden aufgelesen hatten, ging es nun Richtung Geußnitz. Das Dorfgemeinschaftshaus ist gleich am Ortseingang und nicht zu verfehlen. Dort wurden wir auch schon erwartet. Wir parkten unsere Autos, hingen den Hänger ab, begrüßten die ersten anderen Mitglieder und dann fuhr mein Kind als Chauffeur die anderen Mitglieder holen. So war das gesunde Heimkommen für jeden von uns gesichert.

Inzwischen richteten wir den Gemeinschaftsraum her. Eine Tafel war schon für uns zurecht gemacht worden. Wir brauchten den Tisch nur noch zu decken und hier und da ein paar Blümchen aufzustellen. Dann ging es daran, die mitgebrachten Speisen liebevoll anzurichten und zu dekorieren. Um das Grillen selber brauchten wir uns heute auch nicht zu sorgen, das übernahm nämlich unser Gastgeber.

Nach und nach trudelte dann der Rest unserer Gruppe ein. Mein Töchterchen Cyntia hatte dafür gesorgt, dass alle (wenn auch mit ein wenig Verspätung) gut gelaunt ankamen. Da sie sich in Zeitz noch nicht so richtig auskannte oder unsere Erklärungen der Wegbeschreibung etwas undurchsichtig waren, fragte sie in der Bergsiedlung ausgerechnet Familie Berger, wo denn die Gartenstraße sei. Natürlich wussten unsere Bergers Bescheid und so konnte Cyntia dort dann auch Petra und ihren Mann einsammeln. Nachdem dies geschehen war, wurden noch Annett und Torsten abgeholt und dann ging es zurück nach Zeitz-Ost in die Bergsiedlung. Und nun ratet mal, wer dort auf Cyntia wartete: Familie Berger. Man sah sich an, stellte fest, dass man sich von vorhin kannte und musste herzlich lachen. Das war an diesem Abend noch so manches Mal Gesprächsstoff!

Am Ende waren wir um die 25 Leute. Jeder suchte sich ein nettes Plätzchen am Tisch und schon wurde über Gott und die Welt geredet. Ist schon manchmal komisch, was in so kurzer Zeit alles passiert. Der ein oder andere kam ja auch – so wie ich - gerade erst von Arbeit und musste erst einmal zur Ruhe kommen und ein wenig abschalten. Das ging am Einfachsten mit Inges leckeren Knoblauch-Käse-MiracelWhip-Schnittchen und einem kühlen Getränk.

Als dann auch unser Ehrengast die Bürgermeisterin von Geußnitz Frau Daniela Hofmann gegen 18 Uhr eintraf, konnten wir dann aber auch mit unserer Tagung beginnen. Frau Hofmann begrüßte uns ganz herzlich in diesen Räumlichkeiten und erzählte uns ein wenig über diesen kleinen Ort. Dann übergab sie aber das Wort wieder an Günter und für einige von uns stand bereits ab diesem Zeitpunkt fest, dass wir nicht zum letzten Mal hierher kommen würden! Günter brachte nun die neuesten und wichtigen Themen auf den Tisch. So beschlossen wir beispielsweise auch, dass wir Mitglied im Behindertenrat des Burgenlandkreises werden.

Nachdem dann auch alle anderen offiziellen Dinge erledigt waren, konnten wir zum gemütlichen Teil des Abends übergehen. Die Steaks und Roster dufteten schon eine ganze Weile sehr verlockend und kamen dann auch schnell auf den Tisch. Die durften ja auch keinen Fall kalt werden!! Und damit begann dann auch der Sturm aufs Buffet. Die Salate fanden riesigen Anklang und der ein oder andere war ruckzuck weggeputzt. Aber es war ja genug da und so schlemmten wir uns in die Nacht hinein. Dazu gab es natürlich auch das ein oder andere zu trinken.

Wir unterhielten uns angeregt, nicht nur über unsere Krankheit und die damit verbundenen Schmerzen und Probleme. Nein, da wir uns ja alle schon ne ganze Weile kennen, kamen auch persönliche Themen auf den Tisch. Sorgen um Arbeit, Familie und so. Na, wie überall halt. Trotzdem stand der Spaß für alle im Vordergrund. Wir waren ja nicht hier, um Trübsal zu blasen. Wir wollten abschalten und den Abend in gemütlicher Runde genießen. Dies gelang uns auch! Es war ein Heiden-Spaß und es wurde am Ende dann doch recht zeitig. Cyntia durfte um ein Uhr nachts die Letzten von uns nach Hause fahren.

Vorher hatten wir noch den Raum wieder soweit vorzeigbar hergerichtet, den Rest würden wir dann morgens gegen 9 erledigen. Oh, fiel das Aufstehen schwer! Die Nacht war viel zu kurz gewesen. Aber wie hat mein Papa immer gesagt: Wer feiern kann, muss auch arbeiten bzw. aufstehen können. Naja, und so haben wir den Raum für die anstehende Geburtstagsfeier wieder aufgeräumt und gesäubert, den Rest des Geschirrs abgewaschen und dann gemütlich eine Tasse Kaffee getrunken. Dabei stellten wir alle einstimmig fest, dass es mal wieder ein gelungener Abend gewesen war. Wir freuen uns schon riesig aufs nächste Mal!!!

Ivonne Rammel

Ein Gruppennachmittag besonderer Art!

Am 2. Dezember traf sich die Zeitzer SHG zur monatlichen Beratung in der Kontaktstelle des paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Auf der Tagesordnung standen der Jahresplan 2010, die Jahresabschlussfahrt nach Bad Schlema mit einem anschließenden Besuch Schneebergs zur alljährlich stattfindenden Bergmannsparade am 2. Adventssonntag. An diesem Nachmittag wurde auch der Geburtstag von zwei Gruppenmitgliedern gefeiert. Wir waren verwundert, das bei unserem Eintreffen bereits zwei Personen anwesend waren, die nicht allgemein bekannt waren.

Herr Mario Gierl, Personalschef der Ortsansässigen MIBRAG, war gemeinsam mit einer Redakteurin des Wochenspiegels zu uns “Bechtis“ gekommen, um uns einen Scheck der Personalabteilung über 342,00 € zu überreichen. Die Freude über diese finanzielle Zuwendung seitens der Mibrag war allen Anwesenden Gruppenmitgliedern anzusehen. Mit großer Dankbarkeit nahmen wir diesen unverhofften Geldsegen, der gerade zur rechten Zeit kam, dankend entgegen. Auch auf diesem Wege möchte sich die ganze Gruppe noch einmal bei allen Mitgliedern der Personalabteilung auf das Herzlichste bedanken und Ihnen und dem Unternehmen auch weiterhin für die Zukunft viel Erfolg und Glück wünschen.

Im Namen der SHG Morbus Bechterew
Günther Holluba
Gruppensprecher

 
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