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Erlebnisse der Gruppe Weißenfels - Eine Anregung für andere Gruppen?!

Unsere Gruppe wurde im September 2004 gegründet. Zurzeit sind 15 Mitglieder aktiv tätig.

Neben der Trocken- und Warmwassergymnastik können wir im Gesundheitszentrum Beuditzstraße auch das Sequenztraining an den Geräten durchführen.

Zahlreiche Veranstaltungen prägten unser Gruppenleben im Jahr 2006.

Am 25. Februar wurde Christina Panhans auf der Jahreshauptversammlung zur neuen Gruppensprecherin gewählt und organisatorische Fragen unserer Gruppe rege diskutiert.

Am 20. März gab uns die Ernährungsberaterin Frau Fischer vom Asklepios Krankenhaus Weißenfels wichtige Hinweise zur gesunden Ernährung bei Morbus Bechterew.

Am 14. April trafen wir uns zu einem Gruppengespräch und anschließendem gemütlichem Beisammensein in der Gaststätte „Dynastie“ in Weißenfels.

Am 24. Juni fuhren wir nach Bad Kösen, wanderten durch den Kurpark, verweilten bei herrlichstem Sonnenschein auf der Terrasse und wanderten bis zur Sole und weiter bis hin zur Fähre. Dort überquerten wir die Saale und hatten viel Spaß und Freude bei unserer „kleinen Seefahrt“. Anschließend wanderten wir wieder durch den Kurpark zurück.

Der Ford-Autodienst fuhr uns am 19. August zum Besuch der Landesgartenschau nach Wernigerode. Dort wurden wir von einer kompetenten Führerin durch das Gelände begleitet. Hier haben wir sehr viel über die Entstehung des Gartengeländes, die einzelnen Gartenbereiche, die Ruhezonen und die Tierwelt erfahren.

Im September erhielten wir überraschend eine Einladung von Frau Lenk, Sozialarbeiterin im Asklepios Krankenhaus, uns mit einem Stand bei der Übergabe des Krankenhausneubaus zu präsentieren. Er wurde von den Besuchern rege in Anspruch genommen.

Am 29. September trafen wir uns zum Kabarett „Die Flickschuster“ im Kreiskulturhaus.

Zu einem sehr interessanten Arztvortrag luden wir alle Mitglieder am 4. November ein. Der Orthopäde Dr. Felix Rudolph erläuterte uns Morbus Bechterew als unheilsame Krankheit und wie er in der Vergangenheit behandelt wurde. Er klärte uns über die zukünftigen Möglichkeiten der Schmerzlinderung und der Verbesserung der Lebensqualität auf.

Dr. Rudolph ist unserer Gruppe als Fördermitglied beigetreten. Ebenso konnten wir noch eine weitere Interessentin für unsere Selbsthilfegruppe gewinnen.

Am 25. November wurde unser ältestes Mitglied Heinz Poost (80 Jahre), für seine langjährige und aktive Mitgliedschaft in der DVMB mit der Ehrennadel des Landesverbandes ausgezeichnet.

Am 2. Dezember fand unsere Weihnachtsfeier im Restaurant „Dynastie“ statt.

Unsere Gruppentreffen wurden in Wort und Bild von unserem Gruppenmitglied Günter Zimmermann in Form eines Bildbandes festgehalten.

All diese Veranstaltungen und Ereignisse waren nur aufgrund der Förderung durch die Krankenkassen, durch die Stadt Weißenfels, durch das Landratsamt Weißenfels und durch Spenden möglich. Im Namen aller Gruppenmitglieder bedanke ich mich bei allen Förderern.

Christina Panhans (Gruppensprecherin)

Viele Köche bereiten ein Menü - Morbus-Bechterew-Selbsthilfegruppe trifft sich gemeinsam am Herd

Etwas zusammen unternehmen - genau das steht im Vordergrund unserer Aktivitäten.

Wir tauschen uns bei unseren monatlichen Treffen zu Behandlungen und Medikamenten aus, unternehmen aber vorrangig gemeinsame Wanderungen, machen Gymnastik und gehen ins Thermalbad.

Am vergangenen Sonnabend stand ein gemeinschaftliches Kochen auf dem Plan. Wir müssen uns aufgrund unserer Erkrankung ebenso bewusst ernähren wie Zuckerkranke. Fachliche Anleitung bekamen wir von Diätassistentin Stefanie Steinert. In der Küche des Dialektologischen Zentrums ging es unter ihrer Anleitung dann an Töpfen und Pfannen heiß her. Viele Köche haben hier den Brei nicht verdorben, sondern ein schmackhaftes Fischmenü, einen Salat und ein Dessert zubereitet.

Christina Panhans

Treffen mit Pinguinen und dem Lama Horst

Am 26. Juli trafen wir uns mit unseren Partnern am Bahnhof Weißenfels, um gemeinsam mit dem Zug nach Leipzig zu fahren.

Nach einem kleinen Fußmarsch erreichten wir unser Tagesziel, den Leipziger Zoo.

Auch ein kleiner Regenschauer konnte unsere gute Laune nicht verderben. Eine Mitarbeiterin des Zoo führte uns ca. 1½ Stunden durch die Anlage. Durch sie erfuhren wir viel Neues und Interessantes. Bei unserem Rundgang trafen wir auch auf viele „Bekannte“ aus dem MDR-Fernsehen, wie das Lama Horst, Alpaka Harry, die Erdmännchen, die Pinguine usw.

Nachdem wir uns dann mittags etwas gestärkt hatten, schien auch noch die Sonne, was unseren Rundgang noch angenehmer machte.

Am Nachmittag trafen wir uns dann wieder am Bahnhof Leipzig, um mit vielen neuen, schönen und interessanten Eindrücken nach Weißenfels zurück zu fahren.

Christina Panhans

Kurz-Kur-Wochenende im Radonbad Jachymov

Mitglieder unserer SGH Morbus Bechterew Weißenfels packten ihre Sachen zum Kennenlernen der Kurmöglichkeiten im Radonbad Jachymov vom 04. bis 07.12.2008 in Tschechien. Als Begleitperson konnten wir unsere Ehepartner mitnehmen.

Bergleute entdeckten im Jahre 1864 bei der Förderung des Uranerzes eine sehr starke Quelle thermalen Wassers. Es ahnte damals niemand, welch seltene Gabe man gefunden hatte und welch außerordentliche Kraft ihr zugesagt wurde. Die Bergleute befeuchteten schmerzhafte Stellen, was ihnen augenscheinliche Linderung brachte.

Wissenschaftler stellten fest, dass dieses Wasser das radioaktives Gas Radon enthält. Eben dieses Gas wirkt als hauptsächlicher therapeutischer Faktor bei den Kuranwendungen. Jachymov wurde somit die Stadt mit dem ersten Radon-Kurbad. Im Jahre 1911 wurde das Kurgebäude – das heutige Agricola-Zentrum – und 1912 das Radium Palace eröffnet.

Und genau in diesem Radium Palace war unsere Gruppe von 12 Personen untergebracht, inklusiv Vollverpflegung und Programm. Bereits bei der Ankunft am Donnerstag bekamen wir an der Rezeption unsere Termine für die Behandlungen. An diesem Nachmittag fanden wir uns zu einer Informationsveranstaltung zusammen. Von Frau Dr. Olga Holeckova erfuhren wir etwas über die Geheimnisse der Radontherapie, für welche Erkrankungen sie geeignet ist, mit welchen Wirkungsmechanismen Ergebnisse mit den Radonbädern erricht werden können. Die Betreuerin für diesen Schnupperkurs, Frau Fiedlerova, stellte uns den Kurort und die Kurangebote vor.

Der nächste Tag begann mit der individuellen Segmentmassage und anschließender Gruppengymnastik. Bevor wir dieses Haus besichtigten, wurden wir darüber kurz informiert. Anschließend ging es zum Kurhotel Radium Palace und zum Kurkomplex Curie-Praha-Elektra. Als Tagesabschluss entspannten wir uns in der Salzhöhle des Kurzentrums Agricola. Diese Salzhöhle betritt man in leichter Kleidung und mit Überzügen für die Schuhe. Das Inhalieren genießt man 45 Minuten auf bequemem Liegen bei angenehmen Licht und Relaxmusik, die zu einer vollkommenen Entspannung beiträgt. Dabei kann es schon einmal vorkommen, dass man in einen leichten schnarchenden Schlaf verfällt.

Eine Überraschung gab es zum Abendessen, denn am 05.12. ist Nikolaus in dieser Region. So kam der Nikolaus, der Weihnachtsengel und Teufel, der böse Menschen mitnahm, zu Besuch. Wir aber sahen so lieb und brav aus und bekamen Süßes.

Aber auch unser Nikolaus bescherte uns am 06.12. Der Morgen begann für die ganze Gruppe mit Wassergymnastik im herrlichen Schwimmbad.

Klassische Teilmassage beendete unseren Vormittag. Der Nachmittag stand der individuellen Freizeit zur Verfügung.

Am Sonntag nach dem Frühstück hieß es die Heimreise antreten. Wir verabschiedeten uns vom Kurort Jachymov, den einige von uns als nächstes Urlaubsziel in Erinnerung behalten werden.

In diesem Zusammenhang möchten sich die Teilnehmer dieses Kurz-Kur-Wochenende recht herzlich bei den Organisatoren unserer Gruppe bedanken.

Dank auch den Organisatoren der Kurverwaltung für die gute Vorbereitung der Termine und die Planung der Kuranwendungen.

Hildrun Keßler und Bärbel Zimmermann

Altes Gradierwerk fasziniert Gruppe

Kürzlich waren wir im Borlachmuseum um Bad Dürrenberg, Dort erwartete uns der Gästeführer Herr Schulze, der uns einen historischen Überblick der Salinenstadt verschaffte.

Ausgangspunkt war immer die Solequelle, die anfänglich der Salzgewinnung diente und später im Gradierwerk großen Nutzen fand, so dass der Kurbetrieb für Patienten mit Atemwegsleiden aufgenommen werden konnte. Wunderschön angelegt sind die Blumenrabatten im Park.

Faszinierend war für uns der Rundumblick vom 12 Meter hohen Gradierwerk. Auch den Lauf der Sole konnten wir hier oben viel besser erkennen. Heil wieder unten angekommen, besuchten wir die Kaltinhalierhalle, in der wir Seeklima nachempfinden konnten. Der anschließende Besuch des Borlachmuseums verdeutlichte uns noch einmal, unter welch harten Bedingungen Salz gewonnen und zu Siedespeisesalz verarbeitet wurde. Unseren Ausflug ließen wir in gemütlicher Runde ausklingen.

Bärbel Zimmermann 

Selbsthilfegruppe im „Saalestrand“ – unsere Gruppe wird 5!

Unsere Selbsthilfegruppe wurde vor 5 Jahren gegründet. Aus diesem Grund trafen sich die Mitglieder in der Gaststätte „Am Saalestrand“ in Weißenfels. In gemütlicher Runde erinnerten wir uns an so viele gemeinsame Unternehmungen wie zum Beispiel den Besuch der Radon-Therme in Bad Schlema, die Kristall-Radon-Sohle Fichtelberg, den Besuch des Leipziger Zoos und die Landesgartenschau in Wernigerode.

Aber auch viel Informatives über unser Krankheitsbild und den Umgang damit im täglichen Leben haben wir durch Vorträge von Fachärzten, Apothekern und Ernährungsberatern erfahren. Unsere monatliche Bewegungstherapien im „Thera fit“ in Weißenfels möchten wir nicht mehr missen. Viele der Übungen können wir zu Hause wiederholen, was dazu beiträgt, die Krankheit erträglicher zu gestalten.

An diesem Abend wurden aber auch schon Vorschläge für das kommende Jahr unterbreitet. Viel zu schnell vergingen die Stunden. Wir möchten uns hiermit recht herzlich bei dem Gaststätten-Ehepaar Illig für die gute Bewirtung bedanken.

Christina Panhans

Nach Vortrag wurde gemeinsam gekocht

Am 24.10.19.2009 trafen sich wir uns zum zweiten Vortrag mit anschließenden gemeinsamen Kochen in der Praxis von Dr. Milek in Hohenmölsen. Die kompetente Diätassistentin Frau Steinert erklärte den Teilnehmern in gut verständlicher Art die Bedeutung richtiger Ernährung in Zusammenhang zu unserem Krankheitsbild. Es wurden verschiedene Fragen aufgeworfen, die dann fachlich beantwortet wurden. Beim nachfolgenden gemeinsamen Zubereiten der Speisen hatte wir alle eine Aufgabe zu erfüllen, was uns sehr viel Spaß machte.

Wir möchten uns noch herzlich bei unseren Gastgebern für diese lehrreichen Stunden bedanken.

Klaus Jordan

 
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