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Gruppentreffen einmal anders

Am 17.11.2007 kam die Gruppe Köthen zu uns nach Schönebeck. Als erstes testeten die Gruppenmitglieder der Köthener Gruppe unsere Physiotherapeuten und das Lindenbad, in welchem wir unsere Wassergymnastik durchführen. Denn wir haben das Glück, unsere Wassergymnastik in 35°C warmem Solewasser mit einer Salzkonzentration von 3-3,5 % durchführen zu können.

Nach dieser Wassergymnastik kamen wir, die Gruppenmitglieder der Schönebecker Gruppe, dazu. Wir trafen uns alle im Kunsthof Schönebeck/ Salzelmen. Dort begann eine Führung über die Salzgewinnung in Schönebeck. Frau Degenhardt erläuterte uns auf einer sehr interessanten Weise unter welchen Bedingungen früher das Salz gewonnen wurde. Im Schausiedehaus sahen wir eine nach historischer Vorlage gebaute Siedeanlage. Diese Siedeanlage wurde uns durch Frau Degenhardt leicht verständlich erklärt. Sie erzählte uns, dass man damals festgestellt hat, dass die Salzsieder keine Erkrankung der Atemwege hatten und so wurde das Salz auch bald medizinisch genutzt. Wir gingen durch die dunklen Gänge und sahen den Soleturm von innen. Zum Abschluss zeigte sie uns den Aufbau des Gradierwerkes, welches wir gemeinsam erklommen. Es ist im Jahre 1777 als ehemals längstes gradliniges Gradierwerk in Deutschland vollendet worden. Von der ehemals 1837 m Länge stehen heute noch 350 m, davon sind 38 m neu angebaut. Die verdunstete Sole, welche am Schwarzdorn herunterrieselt, atmet man ein. Oben auf dem Gradierwerk sieht man noch einen von dem ehemals 6 Mühlentürme zur Förderung der Sole aus dem Soleschiff. Auch der Uhrenturm mit dem Uhrwerk von 1756 ist noch erhalten. Leider war die Sicht nicht so sehr gut, aber auch so hat sich der Aufstieg gelohnt.

Den gemeinsamen Samstag beendete ein Besuch beim Italiener. Dort bei gemeinsamen Pizzaessen beschlossen wir, dass wir uns im nächsten Jahr in Köthen treffen wollen.

Marlies Kaspareit

 
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