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Unsere Selbsthilfegruppe stellt sich vor

Die Magdeburger Selbsthilfegruppe Morbus Bechterew wurde am 15.12.1990 gegründet. Große Unterstützung erhielt unsere Gruppe dabei durch unsere Partnergruppe in Bad Laer/Bad Rothenfelde. Die Gruppe entwickelte sich gut und besitzt heute (Stand: 2001) 72 Mitglieder, von denen 30 Mitglieder ständig aktiv am Gruppenleben teilnehmen und dieses mitgestalten. Im vergangenen Jahr konnte unsere Gruppe gemeinsam mit Vertretern unserer Partnergruppe das zehnjährige Bestehen seit Gründung feiern.

Regelmäßige monatliche Treffen, mehrere Vorträge von Ärzten und Vertretern der Krankenkassen, Kegelabende und Studienfahrten sind die Grundlage des regen Gruppenlebens.

Um unser Anliegen immer besser öffentlich zu machen, nimmt die Gruppe an den alljährlich stattfindenden Selbsthilfetagen der Stadt Magdeburg teil bzw. beteiligt sich an verschiedenen Gesundheitsmessen.

Wasser- und Trockengymnastik werden regelmäßig in mehreren Gruppen unter therapeutischer Betreuung durchgeführt.

Auf eine fast 20jährige Teilnahme am Morbus-Bechterew-Prellballsport können auch 5 Mitglieder der Gruppe zurückblicken, den sie im Rahmen des Behindertensports in einem Behindertensportverein ausüben.

Karsten Holste

Studienfahrt 04. Juli 2009 nach Bad Lauterberg und Walkenried

Am 04.07.2009 startete der Reisebus des Fuhr-Unternehmens „Winter“ mit 38 Bechti’s nebst Angehörigen zu unserer diesjährigen Studienfahrt gen Harz.

Erste Station war der Besuch der Fachklinik für Orthopädie und Rheumatologie Dr. Muschinski in Bad Lauterberg, die inmitten der reizvollen Landschaft des Südharzes liegt.

Nach der Begrüßung der Hausleitung hielt Herr Dr. Loxhaj einen Vortrag zum Thema „Osteoporose“. In anschaulicher Weise vermittelte er uns Wissenswertes sowohl über die Ursachen der „Alterserkrankung der Knochen“ als auch über den Krankheitsverlauf und deren Prognose.

Besonderes Augenmerk legte er bei seinen Ausführungen auf Behandlungsmöglichkeiten und Prävention, denn die körperliche und seelische Genesung der Patienten sowie ihre soziale und berufliche Wiedereingliederung sind das Ziel der medizinischen und therapeutischen Maßnahmen.

Im Anschluss daran folgte ein Rundgang durch die Behandlungsräume der Physiotherapie, deren Schwerpunkte im Bereich der postoperativen und konservativen Behandlung liegen.

Angenehm überrascht waren wir auch von der gepflegten Unterbringung der Patienten mit einer gut durchdachten Raumkonzeption und Farbgestaltung.

Nach Beendigung des Besichtigungsprogramms ließen wir uns in der benachbarten Kurklinik „Haus Brohm“ das Mittagessen schmecken und so steuerten wir gut gestärkt die nächste Station unserer Studienfahrt an und besuchten die Klosterruine in Walkenried. Eine Führung durch das im 12. Jahrhundert gegründete Zisterzienserkloster vermittelte uns viel Neues und Interessantes zur Geschichte des Bauwerks.

So erfuhren wir, dass das Kloster im 12. Jahrhundert gegründet wurde. Seine Blütezeit hatte das Kloster im 13. Jahrhundert, als 80 Mönche und bis zu 240 Laienbrüder das Kloster bewohnten. Das Kloster besaß zudem zahlreiche Güter und Niederlassungen. Durch Verschwendungssucht sowie im Zuge der Bauerkriege verfiel die ehemalige Klosterkirche im 16. Jahrhundert; die Konventsgebäude mit Kapitelsaal und dem doppelten Kreuzgang blieben jedoch bis heute erhalten. Seit 2006 ist hier eine klostergeschichtliche Ausstellung zu sehen.

Die 3. Station unserer Studienfahrt führte uns von Walkenried nach Neustadt/Harz, in das „Hotel Hohnstein“ zum Kaffeetrinken. Das denkmalgeschützte Haus strahlte eine gemütliche Atmosphäre aus und wir ließen uns mit duftendem Kaffee und hausgebackenem Kuchen verwöhnen.

Das herrliche Sommerwetter verlockte noch zu einem „Erkundungsspaziergang“ in den nahe gelegenen Stadtpark.

Für alle Teilnehmer der Studienfahrt war der Ausflug ein erlebnisreicher Tag gewesen und den Organisatoren sei auf diesem Wege herzlichen Dank gesagt!

Ingrid Riedel

 
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