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Unsere Selbsthilfegruppe stellt sich vor

Am 02. April 1990 wurde die Dessauer Gruppe gegründet. Gruppensprecher ist seitdem Frau Gudrun Seidig. Anfangs bestand die Gruppe aus 12 Mitgliedern. Inzwischen hat sich die Gruppe auf 35 Mitglieder, von denen 24 der DVMB angehören, vergrößert.
Jeden Montag von 17.00 bis 18.30 Uhr können wir eine Turnhalle in Dessau kostenlos nutzen. Wir turnen eine Stunde unter Anleitung einer Physiotherapeutin. Die restliche Zeit nutzen wir, um uns über aktuelle und private Probleme auszutauschen. Außerdem findet fünfmal im Jahr eine große Gesprächsrunde statt, zu der wir nach Möglichkeit Gäste, wie Ärzte, Vertreter einer Krankenkasse, Apotheker usw. eingeladen werden.
Um das Gruppenleben zu fördern, wird natürlich auch gefeiert und das zweimal im Jahr. Da ist zum Einen das Sommerfest und zum Anderen unsere schon traditionelle Jahresabschlussfeier, zu denen auch die Angehörigen herzlich eingeladen sind. Des Öfteren gehen wir aber auch nach dem Sport gemeinsam noch etwas essen bzw. trinken.
Wir sind wie eine große Familie. Neue Mitglieder werden sofort integriert. Sie fühlen sich in unserer Gruppe meistens sehr schnell heimisch. Unser jüngstes Mitglied ist 28 und unser Senior bereits 73 Jahre.
Unser 10jähriges Bestehen haben wir im Jahr 2000 ganz groß gefeiert. Dazu konnten wir Gäste vom DVMB-Landesverband, von der Selbsthilfegruppe Gelsenkirchen, vom Sozialamt in Dessau, von der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen in Dessau und von der Rheumaliga begrüßen.

Gudrun Seidig

15 Jahre Morbus-Bechterew Therapiegruppe Dessau

Am 12. März 2005 feierte die Morbus-Bechterew Therapiegruppe Dessau ihr 15jähriges Bestehen.

Vor 15 Jahren, am 02. April 1990, fanden sich zunächst 12 Interessierte zusammen, die eines gemeinsam hatten, nämlich die ärztliche Diagnose „Morbus-Bechterew“.
Da das Wissen über diese Krankheit in der ehemaligen DDR noch relativ gering war, gründeten die Anwesenden die Morbus-Bechterew Therapiegruppe Dessau. Die Dessauer Therapiegruppe war damit eine der ersten Selbsthilfegruppen in Dessau und wahrscheinlich auch eine der ersten Morbus-Bechterew SHG, die in den neuen Bundesländern gegründet worden ist. Zur Gruppensprecherin wurde Frau Gudrun Seidig, die auch heute noch diese Gruppe leitet, gewählt.
Innerhalb weniger Jahre wuchs die Anzahl der Mitglieder stetig. Sogar über die Stadtgrenzen von Dessau hinaus wurde die Gruppe bekannt, so dass ihr jetzt auch Kranke aus umliegenden Orten angehören.

Dabei sein heißt, dass wir regelmäßig einmal in der Woche Bechterewgymnastik unter Anleitung einer Physiotherapeutin machen. Selbstverständlich werden die wöchentlichen Zusammenkünfte auch dazu genutzt, sich über Probleme mit der Krankheit oder über private Belange auszutauschen.
Die über die Jahre gewachsenen persönlichen Kontakte haben die Gruppe zu einer großen Familie zusammenwachsen lassen. So manches Mitglied findet hier sein seelisches Gleichgewicht bei der Bewältigung der Krankheit wieder.
Viermal im Jahr gibt es große Gesprächsrunden, in denen Gäste, wie Ärzte, Vertreter von Krankenkassen, des Sozialamtes, der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen usw. zu allgemein interessierenden Problemen sprechen.

Natürlich wird auch gefeiert, um die persönlichen Kontakte zu vertiefen. So finden jedes Jahr ein Sommerfest und eine Jahresabschlussfeier statt.
Es war deshalb für uns selbstverständlich unser 15jähriges Jubiläum in einem feierlichen Rahmen zu begehen. Unsere Feier fand am 12. März in Anwesenheit von Frau Techentin und Herrn Braun als Vertreter des Landesverbandes, vom Herrn Hippe als Vertreter des Bundesvorstandes der DVMB und Vertretern derStadt statt. In ihren Reden würdigten die Gruppensprecherin, Frau Gudrun Seidig, und die Gäste das Wirken der Gruppe. Bei einem von den Gruppenmitgliedern selbstgestalteten Kuchenbüffet stießen wir auf erfolgreiche Jahre an.

Ein buntes Programm mit einem Turniertanzpaar, Überraschungsgästen und eigenen Beiträgen der Mitglieder lockerte die Stimmung bei den Teilnehmern. Nach einem gemeinsamen Abendessen klang mit Musik und Tanz der Abend aus. Die Feier hinterließ bei allen Teilnehmern einen unvergesslichen Eindruck. Sie gab uns Kraft bei der Bewältigung unserer Krankheit.

Text: Gudrun Seidig
Gruppensprecherin

Dresden ist eine Reise wert

Am Sonnabend, dem 20. Juni 2009, fuhren 28 Mitglieder einschließlich Partnern mit dem Bus nach Dresden. Dazu trafen wir uns pünktlich 7.15 Uhr an der Abfahrtstelle des Busses, um in die Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen zu starten.

Unsere Fahrt ging zunächst in das Besucherzentrum der Frauenkirche. Hier sahen wir uns das Video „Faszination Frauenkirche“ an. Wir wurden mit der Geschichte und den Problemen des Wiederaufbaus und Fertigstellung dieser großartigen und sehenswerten Kirche vertraut gemacht, die nach 10-jähriger Bauzeit 2005 feierlich eingeweiht worden ist.
Der anschließende Spaziergang führte uns natürlich direkt zur Frauenkirche. Leider war eine Besichtigung wegen anderer Veranstaltungen nicht möglich. Da wir aber noch Freizeit hatten, nahmen viele Gruppenmitglieder an einer gerade in der Kirche stattfindenden Trauung teil. Alle Teilnehmer waren von diesem feierlichen Zeremoniell beeindruckt. Auf diese Weise erhielten wir einen großartigen Eindruck von dem Inneren dieser Kirche, einschließlich einer Klangprobe der neuen Orgel.
Nach dem Besuch in der Frauenkirche verblieb uns noch genügend Zeit, um die Sehenswürdigkeiten Dresdens zu erkunden. In einzelnen Gruppen besichtigten wir die Altstadt von Dresden mit dem Zwinger, der Hofkirche, dem neuen Grünen Gewölbe in der Hofburg, den Brühlschen Terrassen und anderen Baudenkmalen. Natürlich genossen wir auch die Gastlichkeiten der Innenstadt.

Nach dem Mittag ging es dann mit dem „PD Dresden“ elbaufwärts zum Schloss Pillnitz. Wir fuhren bei gemütlichem Kaffee und schönen Wetter durch das UNESCO-Weltkulturerbe „Elbtal Dresden“ vorbei an Schlössern und Herrschaftsvillen zu beiden Seiten des Flusses. Wir sahen die berühmte Dresdener Brücke „Das Blaue Wunder“ und auch die ersten Pfeiler für die neue Brücke, um die es wegen des Titels Weltkulturerbe soviel Ärger gibt.
Angekommen in Pillnitz besichtigten wir die Schlossanlagen und den Park mit seinen herrlich angelegten Rabatten und den vielen blühenden Pflanzen. Wir hätten hier gern noch etwas länger verweilt, aber schon bald ging es mit dem Bus zurück nach Dresden. Uns stand noch der Besuch einer der neuesten Sehenswürdigkeiten bevor. Wir wollten das „ASISI PANOMETER DRESDEN“ besichtigen. Keiner konnte sich so recht etwas darunter vorstellen. Doch nach der Besichtigung waren alle davon beeindruckt. Dieses Panometer ist ein umgebauter Gasometer. In dem vor allem nach Vorlagen des Dresdener Malers Brunetto (gen. Carneletto) in einem 360°-3D-Panorama die Barockstadt von 1756 nachempfunden worden ist. Wir erlebten den „Mythos“ des barocken Dresden. Alle waren von dieser Darstellung beeindruckt.
Voll bepackt mit den tollsten Eindrücken von dieser wunderbaren Stadt mit all ihren Sehenswürdigkeiten traten wir schließlich die Heimreise nach Dessau an.

Text: Gudrun Seidig
Gruppensprecherin

 
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